Drohnentechnologie kann CO₂ bei Straßenbauprojekten um 90 % reduzieren

Der Einsatz von Drohnen zur Straßeninspektion ist ein neuartiger Ansatz, der die CO2-Emissionen um bis zu 90 % reduzieren könnte.

Die Technologie, die bei einem Straßeninspektionsprojekt in Litauen zum Einsatz kommt, verspricht eine Reduzierung der CO₂-Emissionen um bis zu 90 %.


AB Kelių Priežiūra, ein staatliches Unternehmen, das für die Instandhaltung der nationalen Straßen zuständig ist, hat sich mit den Technologieunternehmen Thrust und Agmis zusammengetan, um ein automatisiertes, drohnen-gestütztes Inspektionssystem einzuführen, das auf künstlicher Intelligenz (KI) basiert.


Das Projekt mit dem Namen GreenBee zielt darauf ab, die Qualität und den Umfang der Inspektion des Straßennetzes zu verbessern und die bei der Durchführung von Inspektionsaufgaben entstehenden CO₂-Emissionen zu verringern.


Die Fahrzeuge werden durch Drohnen ersetzt, die mit hochauflösenden Kameras und mehreren Sensoren ausgestattet sind. Die Drohnen werden entlang der Inspektionsrouten fliegen und Daten für die weitere Analyse sammeln. Die erfassten Video- und Sensordaten werden mit Hilfe von KI- und Computer-Vision-Technologien analysiert, um etwaige Defekte oder Problemstellen zu identifizieren.


Agmis wird die KI-Videoanalysedienste bereitstellen, während die UAV-Plattform für das Projekt von Thrust entwickelt wird.


"UAVs und KI-Analyse werden als Aufklärungsdienst fungieren, indem sie schnell große Gebiete abdecken und Bereiche mit potenziellen Defekten lokalisieren. So können wir die Routen für die bemannten Inspektionen effizient planen und die Teams in die Bereiche schicken, in denen ein sofortiges Handeln erforderlich ist.", so die Leiterin der Abteilung Qualität und Technologie, Jolita Mackiene, von AB Kelių Priežiūra.


Mackiene fügte hinzu, dass die Einführung von UAVs dazu beitragen könnte, den CO₂-Fußabdruck von Inspektionen um 90 % zu reduzieren und Wartungsressourcen von der anfänglichen Vermessung auf kritischere Aufgaben zu verlagern.


"Die KI-Videoanalyse ist ein entscheidender Fortschritt bei der Inspektion von Infrastrukturen. Von Stromleitungen über Gasrohre bis hin zu Solar- und Windkraftanlagen und anderen Industrieobjekten helfen automatisierte Inspektionssysteme dabei, selbst die größten Projekte in Angriff zu nehmen, die sonst nicht machbar wären. Darüber hinaus vereinheitlicht es den Prozess der Fehlererkennung und eliminiert die menschlichen Faktoren in diesem Prozess. Durch die Senkung der Kosten und die Verbesserung der Effizienz wird die KI-Analyse schnell zu einem Standard in der heutigen Infrastrukturdiagnostik", fügt Zygintas Sitkauskas, Leiter der Produktentwicklung bei Agmis, hinzu.

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